Handlungsfähig bleiben


Vorsorgerecht dient dazu, dem Mandanten, kann oder will er zu Lebzeiten nicht rechtsgeschäftlich handeln, seine Handlungsfähigkeit durch den Einsatz von Vorsorgevollmachten zu gewährleisten, um dadurch zugleich eine Betreuung zu verhindern. Das gilt insbesondere dann, wenn der Vollmachtgeber möglicherweise nicht mehr geschäftsfähig ist oder er Inhaber eines Unternehmens ist und eine Vollmacht zur Fortführung seines Unternehmens benötigt.

Die nachstehenden Fragen geben das wieder, was bei der Gestaltung von lebzeitigen Übertragungen fast immer erörtert wird:

  • „Gibt es schon Vollmachten“
  • „Wer soll Bevollmächtigter sein“
  • „Sollen mehrere Personen bevollmächtigt werden“
  • „Soll der Bevollmächtigte einzel- oder gesamtvertretungsberechtigt sein“
  • „Sollen jemand vorrangig bevollmächtigt werden“
  • „Ist der Bevollmächtigte persönlich geeignet“
  • „Ist der Bevollmächtigte sachlich geeignet“
  • „Gibt es eine Interessenkollision beim Bevollmächtigten“
  • „Soll ein Kontrollbevollmächtigter eingesetzt werden“
  • „Welche Tätigkeiten/Geschäfte soll der Bevollmächtigte nicht vornehmen dürfen“
  • „Wie soll der Vertrag mit dem Bevollmächtigten beschaffen sein“
  • „Handelt der Bevollmächtigte missbräuchlich“

Vorstehendes ist nicht als abschließender Fragenkatalog zu verstehen. Das gilt insbesondere dann, wenn der Vollmachtgeber nicht mehr geschäftsfähig ist und Streit unter den Bevollmächtigten besteht.


Kontaktieren Sie uns!

Für die richtige Vorsorge ist es nie zu früh, aber oft zu spät.

LÜTH und LÜTH. Rechtsanwälte für Erbrecht in Bietigheim-Bissingen